Willkommen in der Welt von Gonjasufi: „A Sufi and a Killer“ …

(Gonjasufi: „A Sufi and a Killer“; Warp Records; erschienen am 12.3.2010)

Auch wenn man den Namen noch nicht gehört hat: Gonjasufi ist kein unbeschriebenes Blatt. In den 90ern hing er im Umfeld der kalifornischen HipHopper von The Pharcyde ab, ein erstes Rap-Album unter seinem Vornamen Sumach ging ebenso unter wie er: Sumach Valentine, so sein bürgerlicher Name, landete in der Drogen-Gosse von L.A. und fand erst durch die Lehre des Sufismus, der Mystik des Islam, wieder heraus. Von dort ging es weiter zum Yoga, seinem Beruf des Yoga-Lehrers und dann wieder zurück zur Musik. Repräsentierte sein HipHop-Projekt eher das Böse, den Mörder in ihm, ist sein neues Gonjasufi-Projekt das Positive, sein Singen ist Gebet, eine Art Gottesdienst, so Valentine.

A sufi and a killer – das sind die beiden Pole des Menschen, die jeder von uns inklusive allem was dazwischen liegt laut Gonjasufi in sich trägt. Die musikalische Bandbreite ist vielfältig – ohne dass die Platte  auch nur in Gefahr gerät, auseinander zu fallen. Ein stilistischen Mix, der von Trip Hop über Blues, Psychedelic, Elektro bis Rock reicht, gespielt mit Samplern, Sitar, E-Gitarre, einer Orgel und vielem mehr.

EIn unglaublicher Trip, der unglaubllich spannend ist und Spass macht. Meine persönlichen Highlights: She’s gone; Cowboys and Indians; Candylane. Das Album steht komplett als Stream im Netz…

Stream des gesamten Albums

Gonjasufi bei myspace…

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