242…242…242…242 – Die „Vintage German Club Tour 2010“ von FRONT 242 …

(München, Backstage Werk, 15.04.2010)

FRONT 242, das Aushängeschild der EBM hat zur Vintage Club Tour 2010 geladen – ein Pflichttermin für die kleine, aber feine Electronic Body Music Szene in München. Und so war das Backstage Werk sehr gut gefüllt (deutlich besser als beim Konzert von Nitzer Ebb vor einigen Wochen – Bericht siehe hier…). Als Support Acts waren Soldout und Orange Sector angekündigt…

Der Abend wurde eröffnet von dem belgischen Duo Soldout (David an den Synthies und Charlotte Gesang). Am ehesten läßt sich die Musik von Soldout wohl als Electro-Clash charakterisieren. Die Beiden boten eine sehr gute Show, gaben wirklich alles und ernteten beim Publikum durchaus anerkennenden Beifall. Mein Highlight: „I don’t wanna have sex with you“ (gab’s übrigens auch als T-Shirt 🙂 ).

Die als zweiter Act auftretendenden Orange Sector gelten als eine DER deutschen EBM-Formationen „der alten Schule“. Das Duo aus Hannover kann auf eine langjährige Bandhistory zurückblicken – just erschien ihr nunmehr zwölftes Album „Krieg und Frieden“. So war es nicht verwunderlich, dass jetzt auch erstmals an diesem Abend richtig Bewegung in die Crowd kam… Meine persönliche Favoriten waren „Krieg & Frieden“, „Endzeit“, „Kalt wie Stahl“ und natürlich „Tanzbefehl“… Sehr geiler Auftritt und ein erster Höhepunkt an diesem Abend!

Dann wurde es Zeit für FRONT 242… Begrüsst von frenetischen Beifall betraten die Belgier die Bühne. Wie bei Liveauftritten von Front 242 üblich traten sie mit Verstärkung (zu viert) auf und boten in bester Spiellaune so ziemlich alle Hits, die sich die Fans erhofft und erwartet hatten. „Agony“, „U-Men“, „Welcome to Paradise“, „Tragedy for you“ usw… Allesamt vom Publikum dankbar aufgenommen. Den Saal endgültig zum Kochen brachte der letzte Song des regulären Sets: „Im Rythmus bleiben“ (siehe Video) und die Zugaben: „Kampfbereit“, und natürlich „Headhunter“. Die Belgier ließen sich vom tosenden Applaus und anhaltenden 242…242…242 Sprechchören zu einer weiteren Zugabe auf die Bühne locken – und so fand der Auftritt mit „Break me“ einen gelungenen Schlusspunkt… Nicht unerwähnt bleiben sollen die äußerst gelungenen Visuals, welche den Auftritt perfekt ergänzten. Fazit: Ein spitzenmässiges Konzert – man ist immer wieder erstaunt, mit wie viel Energie Front 242 nach wie vor unterwegs sind.


Weiterführende Links:

Front 242 bei Amazon.de…

Orange Sector bei Amazon…

Offizielle deutsche FRONT 242 Seite

Orange Sector bei MySpace

Soldout bei MySpace

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