Listen Listen Listen – Jahresrückblick 2010…

Lieblingsalbum 2010:

  1. Arcade Fire – The Suburbs
  2. Tocotronic – Schall und Wahn
  3. Get Well Soon – Vexations
  4. Rummelsnuff – Sender Karlshorst
  5. This is the Arrival – This is the Arrival
  6. Vampire Weekend – Contra
  7. The National – High Violet
  8. Caribou – Swim
  9. Massive Attack – Heligoland
  10. Yeasayer – Odd Blood
  11. Fehlfarben – Glücksmaschinen
  12. Gonjasufi – A Sufi and a Killer
  13. Dendemann – Vom Vintage verweht
  14. Four Tet – There is love in you
  15. Johnny Cash – Ain’t no Grave
  16. LCD Soundsystem – This is Happening
  17. Trentemoeller – Into the great wide Yonder
  18. Booka Shade – More!
  19. Herpes – Das kommt vom Küssen
  20. Gaslight Anthem – American Slang

Lieblingssong 2010:

  1. Arcade Fire – Modern Man
  2. Get well soon – We are Free
  3. Herpes – Very Berlin
  4. Materna – Endboss
  5. The National – Anyones Ghost
  6. Arcade Fire – Roccocco
  7. Rummelsnuff – Salzing schmeckt der Wind
  8. Bratze – Menschen im Minus
  9. Caribou – Odessa
  10. Dendemann – Papierkrieg
  11. Fehlfarben – Wir warten
  12. Get Well soon – Harmour Love
  13. Arcade Fire – We used to wait
  14. Gisbert zu Knyphausen – Pläne
  15. Gonjasufi – She’s gone
  16. Hot Chip – Brothers
  17. La Brass Banda – Autobahn
  18. LCD Soundsystem – Dance Yrslf Clean
  19. Rummelsnuff – Nathalie
  20. Bonaparte – My Horse Likes you

Lieblingskonzert 2010:

  1. HGichT (Dockville Hamburg)
  2. Tocotronic (Tonhalle München)
  3. Notwist (BR Rundfunkhaus München)
  4. Pavement (Muffathalle München)
  5. Laibach (Backstage München)
  6. Fritenbude (Dockville Hamburg)
  7. The National (Rathausplatz Dachau)
  8. Yeasayer (59:1 München)
  9. Gustav (Dockville Hamburg)
  10. Front 242 (Backstage München)
  11. Nitzer Ebb (Backstage München)
  12. Fehlfarben (Backstage München)
  13. Ja, Panik! (Dockville Hamburg)
  14. Dendemann (Bakstage München)
  15. This is the Arrival (Ampere München)

Lieblingsfilm 2010:

  1. Inception
  2. Up in the Air
  3. A Serious Man
  4. Wo die wilden Kerle wohnen
  5. Whatever Works
  6. Die Hummel
  7. Friensdship!
  8. Drachenzähmen leicht gemacht
  9. Wenn die Liebe so einfach wäre
  10. Shutter Island
  11. Alice im Wunderland
  12. Sherlock Holmes
  13. Vorstadtkrokodile 2
  14. Haben Sie das von den Morgans gehört
  15. Shrek 4 – Forever Shrek

Lieblingsbuch 2010:

  1. Nagel – Was kostet die Welt
  2. Benjamin von Stukrad Barre – Auch Deutsche unter den Opfern
  3. Wolf Haas – Der Brenner und der Liebe Gott
  4. Wolfgang Herrndorf – Tschick
  5. Sascha Lobo – Strohfeuer
  6. Jan Fleischauer – Unter Linken – Wie ich aus Versehen Konservativ wurde
  7. Peter Longerich – Hinmler Biographie
  8. Thomas Raufeisen – Der Tag, n dem uns Vater erzählte dass er DDR-Spion sei
  9. Wolfgang Schorlau – Das München Komplott
  10. Bernd Stiller – Der Agent
  11. Sven Kemmler – Und was wirst Du wenn ich groß bin
  12. Rainer Schmidt – Wie lange noch
  13. Rainer Schmidt – Liebestänze
  14. Airen – Strobo
  15. Max Goldt – Ein Buch namens Zimbo
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„Mia san dageng“ – Die Geschichte des Punk in München, jetzt auch auf DVD…

(„Mia san dageng“; 88 min; ca. 25 Euro, z.B. bei amazon)

Oli Nauerz und Katz Seger, die sich schon im „Kruzefix“-Fanzine um die Münchner Punk-Geschichte gekümmert hatten, legten 2007 einen viel beachteten Kino-Film vor, der die Geschichte von Punk in München in die Geschichte von kritischen Köpfen der bayrischen Landeshauptstadt einbettete. Der Film lebt von vielen raren, aufnahmetechnisch guten Live-Aufnahmen alter Bands (u.a. The Pack, United Balls,…), von charakteristischen Interview-Gästen (u.a. Sigi Pop/Marionetz, The Pack, United Balls, Condom,…) und der Grundaussage: „Mia san dageng!“ – heute wie damals!

Der Film beginnt  mit einem Prolog über das Vorzeige-München und die Geschichte der Rebellion und den Kampf für Freiheit und Individualismus innerhalb der Stadt. Eine informative Zusammenfassung, bis es zum „Urknall“ des Punks kam. Es folgt ein Kaleidoskop, das eine Vielzahl von Aspekten der frühen Geschichte des Punk in München beleuchtet. Gezeigt wird ein Sammelsurium aus Videoaufnahmen, das von den Machern selbst kommentiert ist. Schon alleine noch einmal Bands ins Gedächtnis gerufen zu bekommen, welche in der Zwischenzeit fast vergessen sind, ist ein Vergnügen: A&P, United Balls, FKK Strandwixer, Alternative Arschlöcher usw. 🙂

Natürlich geht es in erster Linie um Musik -aber nicht ausschließlich. Zwangsläufig geht es auch um Politik: Antifaschistische Aspekte des Punks und wie das in München von statten ging beispielsweise. Oder um die radikal linke Aktion „Freizeit 81„, welche der damaligen  münchner Hausbesetzer- und Punkszene entsprang.

Den Schlusspunkt im Film setzt die Darbietung des Songs „Mia san dageng!“, der von zahlreichen Punkmusiker aus München unter den Namen „Einstürzende Musikantenstadl“ dargebracht wird und auch allein für den Film komponiert wurde.

Ein absolut sehenswerter Film und Pflichtprogramm für alle, die sich ein Bild über Subkultur in München damals und heute bilden wollen.


Weiterführende Links:

Artikel über den Film in der SZ

Artikel über den Film in der taz

Überblick über weitere Pressestimmen zum Film

Interview im OX Fanzine

Artikel über „Freizeit 81“ in der Wikipedia


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Hautnah beim Drachenzähmen dabei – „Drachenzähmen leichtgemacht“ in 3D…

(Mathäser, 27.03.2010 in 3D)

Nachdem uns bereits Oben! als 3-D-Version riesig Spass gemacht hatte, freuten meine Tochter und ich uns riesig auf „Drachenzähmen leicht gemacht…“.

Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname „der Hüne“, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten“, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht.

Mit „Drachenzähmen leicht gemacht“ hat Dreamworks, aus deren Studios auch „Shrek“ und „Madagascar“ stammen, wieder einen tollen Animationsfilm für die ganze Familie geschaffen. Einerseits schrecklich und hässlich sind die fliegenden Wesen, andererseits aber niedlich wie Haustier-Babys. Dieser Wandel vollzieht sich an den für die Handlung genau richtigen Stellen. Auch die Eigenschaften der verschiedenen Drachenarten sind mit Liebe zum Detail im neuesten Animationsfilm des Studios umgesetzt.

Und ganz nebenbei auch ein Film vom Mut, zu sich selbst zu stehen und anderen mit Neugier und Offenheit zu begegnen!

Offizielle Film-Website

Gesammelte Kritiken zum Film bei Film-Zeit.de

Eine lange Nacht im Kesselhaus mit Josef Hader…

Er ist einer der ganz großen österreichischen Kabarettisten – und Dank “Neues aus der Anstalt”, “Scheibenwischer”, “Mitternachtsspitzen” und der Verfilmungen der Brenner-Krimis von Wolf Haas mittlerweile in Deutschland auch jenseits Bayerns bekannt: Josef Hader

Gestern stand im Kesselhaus München die „lange Nacht des Josef Hader“ auf dem Programm. Lange Nacht bedeutete zum einen Josef Hader live mit seinem Programm „Hader muß weg“, und zum anderen eine Kinovorführung des Films „Blue Moon“ mit Josef Hader in der Hauptrolle.

Los gehts mit Hader live… Hader kommt auf die Bühne des Kesselhauses, täuscht eine technische Panne vor und schon ist er wieder weg. Über eine Leinwand blickt der Zuschauer in die Requisite, in der sich Hader, neben seinem Freund und Techniker Gerhard, erstmal eine Line Koks zurechtlegt. Er setzt zu einem rundumschlag gegen „die Gesellschaft“ an“. Weder der „ehrliche, stumpfsinnige, faschistoide Bauernschädel“, noch der „hedonistische Durchschnittsdepp“ bleiben verschont.  Er selbst spielt den arroganten Kotzbrocken , den Star Josef Hader, dem die Fans am Arsch vorbei gehen… Anschliessend geht es auf der Bühne weiter: „Hader erzählt eine rasante Pulp Fiction-Geschichte. Aber er erzählt sie nicht wirklich, da es weder einen auktorialen noch einen Icherzähler gibt: Hader reiht eineinhalb Stunden lang konsequent Dialog an Dialog. Die insgesamt sieben Charaktere, die er abwechselnd verkörpert, sind nicht so sehr durch Gestik definiert, aber durch Stimme, Sprache, Lachlaute. Und Hader macht das, wie gewohnt, hervorragend.“ (Der Standard).

Hier noch meine Lieblingsszene aus „Hader muß weg“: Der Barpianist…

Das Publikum bedankt sich mit euphorischem Applaus – ist in die Pause entlassen und freut sich auf den nun folgenden Film „Blue Moon“.

Blue Moon ist im Vergleich zu den Brenner-Krimis dem breiten Kino-Publikum eher unbekannt. Ein Film der eher leisen Töne, aber mit seinen Bildern wahnsinnig atmosphärisch!

Zum Inhalt: Im Auftrag des organisierten Verbrechens soll der stoische Geldbote Johnny (Josef Hader) von Wien nach Bratislava reisen, um dort einen Kurierdienst zu erledigen. Statt auf seine Auftraggeber stößt er jedoch auf die geheimnisumwitterte, ukrainische Taxifahrerin Jana (Viktoria Malektorovych), in die er sich prompt verliebt. Als die schöne Jana weiter Richtung Osten entschwindet, reist Johnny ihr hinterher und erhält Gesellschaft von dem ostdeutschen Kleingauner Ignaz (Detlev Buck), der ihn mit den Gepflogenheiten des Ex-Ostblocks vertraut macht.

Fazit: Das Filmdebüt von Regisseurin Andrea Maria Dusl, ist eine perfekt besetzte,  melancholische Roadmovie-Reise in den Wilden Osten

Sammlung mit Pressestimmen zum Programm „Hader muß weg“ (pdf)

Über Blue Moon bei artechock.de

Josef Hader online

Die herzzerreißende „Story of Anvil“…

(Kino: monopol München)

Mit 14 schworen sich die Schulfreunde Steve „Lips “ Kudlow und Robb Reiner aus Toronto für immer zusammen zu rocken. Mit ihrer Band Anvil wurden sie zu Halbgöttern des kanadischen Metal und veröffentlichten 1982 eines der härtesten Albums in der Metal-Geschichte: „Metal on Metal“. Das Album beeinflusste eine ganze Generation von Musikern, darunter Metallica, Slayer und Anthrax. All diese Bands verkauften in der Folge Millionen von Platten, wohingegen Anvils Karriere einen ganz anderen Lauf nahm – nämlich direkt in die Bedeutungslosigkeit.

Aber Lips und Robb gaben ihren Kindheitstraum nie auf und rockten weiter, immer im Glauben daran, dass Anvil eines Tages der langersehnte Erfolg beschert werden würde. Der Film begleitet Lips und Robb, die nun um die fünfzig sind, bei den Aufnahmen zu ihrem dreizehnten Album „This is thirteen „. Sie schlagen sich mit zunehmend ungeduldigeren Familien, penetranten Gläubigern und Alterszipperlein herum. Sie wissen, es ist ihre letzte Chance den Durchbruch zu schaffen. In Vorbereitung auf das Album reist die Band nach Europa, ihre größte Tournee seit zwanzig Jahren. Und sogar nach Anvil-Maßstäben ist es eine unvorstellbare Aneinanderreihung von Katastrophen. (Negativer Höhepunkt ist ein Metal Festival in Transylvanien in einer Halle, die 10.000 Besucher fasst – vor 174 Zuhörern!)

Was ich da gestern im Kino zu sehen bekam war definitiv der beste Dokumentarfilm seit Jahren! In keinem Film der letzten Jahre wurde bewegender erzählt, was es heißt, an sich zu glauben und mit Leidenschaft für seine Ziele zu kämpfen. Man bangt und hofft mit Lips und Robb, schnaubt vor Wut, wenn sie über den Tisch gezogen werden und hat Tränen in den Augen, wenn sie sich nach einem Streit wieder in den Armen liegen. Das Ganze wird wunderbar erzählt, ohne die beiden Hauptprotagonisten zu irgendeinem Zeitpunkt bloßzustellen.

Absolute Empfehlung! Der Film wird nur spartanisch in Kinos zu sehen sein – aber eine DVD gibt’s als UK-Import bereits, eine reguläre für den deutschen Markt wird hoffentlich noch folgen…

Offizieller Trailer

Artikel zum Film im taz-Blog

Offizielle Webpage zum Film

Artikel bei spiegel online

Artikel im spreeblick Blog

Was haben ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam? – zu Tim Burtons „Alice im Wunderland“…

(Forum-Kinos München, 13.03.2010)

Der grundsätzliche Inhalt der Story ist hinlänglich bekannt – in Burtons Version  kehrt Alice als junge Erwachsene  zurück ins „Wunderland“, das ihr aus Kindertagen noch in Erinnerung ist. Dort wird sie bereits erwartet, weil sie der Herrschaft der bösen Roten Königin ein Ende setzen und der Weißen Königin zur Krone verhelfen soll. Doch Alice zögert, sich dieser Bestimmung zu stellen…

Die Neuverfilmung von Alice im Wunderland ist Tim Burton durchaus gelungen. Faszinierende und liebevoll in Szene gesetzte Figuren, das “Wunderland” und viele neue Ideen – Alice im Wunderland ist ein durchaus  sehenswerter Film! Burton hat eine wirklich fantastische Welt erschaffen mit unglaublich faszinierenden, witzigen und aufwendigen Figuren und Landschaftsbildern. DIe schauspielerischen Leistungen können durch die Bank überzeugen – allen voran Mia Wasikowska (Alice Kingsley), Johnny Depp (verrückter Hutmacher) und Helena Bonham Carter (Herzkönigin).

Aber: Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt  ein wenig die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Caroll, als auf die typische “Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten”- Geschichte setzt und diese auch sehr schnörkellos und ohne viele Wendungen heruntererzählt.

Eine Einschätzung als Vater: Alice im Wunderland ist nichts für Kinder – dafür sind zuviele realitätsgetreue Monster dabei, es fliesst Blut und da wird schon auch mal ein Auge ausgestochen…

Ach ja: Um auf den Titel des Posts zurückzukommen: Die Antwort auf diese Frage findet sich natürlich auch im Film nicht explizit… Eine sehr schöne Diskussion hierüber entspann sich in Talinee’s Blog (Link hier): „…Aber abgesehen von den Buchstaben, denke ich, dass es bei dem Raben und dem Schreibtisch einfach um zwei unvereinbare Sachen geht. Ein Rabe und ein Schreibtisch haben nichts gemeinsames, keinen gemeinsamen Nenner. Es verhält sich wie die beiden Königinnen, beide können sich einfach nicht verstehen, da sie in zwei verschiedenen Welten leben.“

Und hier noch ein Netzfundstück: die allererste Filmversion von Alice im Wunderland aus dem Jahre 1903 in voller Länge (Kunststück: sind ca. 10 min..):

Film-Kritik bei filmherum.de

Film-Kritik bei homberto.de

Empfehlenswerter Podcast „Sei was du scheinen möchtest. Alice in Wunderländern“

Eine wunderbare Kinderbuch-Verfilmung: „Hier kommt Lola“…

(Kino: Mathäser, München)

Traditioneller Kino-Besuch mit meiner Tocher… Nach dem unsäglichen „Rock it“ war dieses mal zum Glück wieder ein anspruchsvollerer Film auf dem Programm: „Hier kommt Lola“.

Zum Inhalt: (Zitat Film-Dienst 05/2010): „Ein neunjähriges Mädchen zieht mit seiner Mutter, einer Krankenschwester, und seinem brasilianischen Vater nach Hamburg und sucht dort sehnlichst nach einer besten Freundin. Das quirlige und fröhliche Kind fantasiert sich durch seine Träume, Sehnsüchte und Wunschvorstellungen, bis es sich nach einigen Irrtümern und manchem Fehlverhalten mit einer Klassenkameradin zusammenrauft. Flott-fröhliche Episoden um ein sympathisches Mädchen, die sich einfühlsam, sinnlich und anmutig zu einer optimistischen Lebenssicht verdichten, ohne sich dabei der Realität zu verschließen.“

Uschi Reich steht seit langem für anspruchsvolle Kinderfilme aus deutschen Landen. Jetzt hat sie sich erneut mit Franziska Buch zusammengetan, mit der sie schon „Emil und die Detektive“ und die Fortsetzung von „Bibi Blocksberg“ realisiert hatte.  Dieses mal also die Adaption von „Hier kommt Lola!“, dem ersten Buch der Bestseller-Reihe von Isabel Abedi.

Franziska Buch und Uschi Reich casteten für die Rollen der Kinder junge Talente, verzichteten bei den Erwachsenen hingegen nicht auf große Namen. So gibt Axel Prahl den jung gebliebenen Opa, Nora Tschirner spielt Flos Mama, die Fischverkäuferin Penelope. Prominent besetztes Familienkino!

Der Film zeigt auf wunderbare Weise schwierige und heikle Themen, die selten in (Kinder-)filmen angesprochen werden – und das auf eine unspektakuläre, aber stets glaubwürdige Art und Weise. Ohne moralischen Zeigefinger, aber unmissverständlich!

Offizielle Seite des Films

Gesammelte Kritiken zum Film bei moviepilot.de

FBW – prädikat wertvoll…

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Über das Buch…